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Kolumne


26.03.2013 15:49 Uhr | Cybi | 8852 Aufrufe 0 like 1 flame
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SWTOR: Kolumne - Quo Vadis SWTOR - Eine Bestandsaufnahme nach 6 Monaten


Quo vadis SWTOR?

Eine, zugegebenermaßen persönliche, Rückschau und ein Ausblick auf Das was da kommen mag. Der mittlerweile arg aufgeladenen Stimmung zum Trotz versuche ich den ganzen Sachverhalt objektiv und emotionslos zu beleuchten.



Da war die Welt noch halbwegs in Ordnung

Arrow  Da war die Welt noch halbwegs in Ordnung

...was bisher geschah...

Es ist Dezember 2011, ein hoffnungsvoller, mit einem Übermaß an Vorschusslorbeeren überschütteter Herausforderer betritt den Ring. Nahezu zwei Millionen Kunden drängen in freudiger Erwartung auf die Server, die dem Ansturm natürlich nicht gewachsen sind. Um allen gerecht zu werden wird die Zahl der Server ein ums andere Mal erhöht, solang bis alle ihr Heim finden.

Die Storyies fesseln, die Grafik ist zwar nicht zeitgemäß aber das lässt sich locker verschmerzen. Die Planeten- und Nebenquests sind nach bewährtem Strickmustern gestaltet, das stört jedoch nur am Rande, ist doch alles voll vertont und neu.

Januar 2012, erster Unmut regt sich. Der erste Charakter ist auf „Max-Level" und nach zwei bis drei Wochen komplett ausgestattet. Twink Nummer eins wird ins Leben gerufen. Neue Story, neuer Spaß. Ernüchtert stellt man fest, nur die Story ist anders, der Rest gleicht dem Spielerlebnis des ersten Charakters. Erste Server leeren sich, die Leute, die nur die 30 Freitage nutzten verschwinden. Aber man ist noch voller Enthusiasmus, noch ist für Beschäftigung gesorgt.

Februar 2012, erster Content-Patch, noch von Ende Januar, gilt bestritten zu werden. Netter Flashpoint, aber ohne großen Wiederspielwert, da keine besonderen Items winken. Schnell ist die Euphorie verflogen. Dem Entwickler scheint das bewusst zu werden, also wird ein „Riesen-Content-Patch" für den März angekündigt. Das Ganze mit schillernden Videos und dicken Promotion-News.

Bald, ein Ausdruck den keiner mehr lesen mag

Arrow  Bald, ein Ausdruck den keiner mehr lesen mag

März 2012, der angekündigte Patch lässt auf sich warten. Das März-Update wird verschoben. Server leeren sich zusehends, wer sich gleich zu Beginn entschieden hatte einen „Dreimonatsvertrag" abzuschließen und nun enttäuscht ist wendet sich ab. Twink Nummer 3, oder 4, je nach Intensität des Spielers wird gezockt. Die Story wird zur Nebensache, muss man doch die nunmehr einfach nur nervenden anderen Quests zum wiederholten Mal durchziehen. Erste Server mutieren zu sogenannten „Geisterservern" und Rufe nach Charaktertransfers werden laut.

April 2012, ein Lebenszeichen, das März-Update ist da. Oben drauf gibt es gleich ein Event, also ist für eine Woche echt was los. Man schöpft Hoffnung. Die neue Operation ist von relativ hoher Qualität und etwas fordernder als die viel zu simplen Vorgänger. Auch der Flashpoint ist gut gelungen und vom Schwierigkeitsgrad her als angemessen anzusehen. Wären da nicht die unzähligen Kröten die der Kunde schlucken musste. Auf Grund von Übersetzungsfehlern gingen viele Spieler von anderen Änderungen aus als dann letztendlich kamen. Die PvP´ler wurden zwar mit einem neuen BG beschenkt, jedoch wurden die „ranked warzones", die ein langfristiges Spielerlebnis gewährleisten kurzfristig raus genommen und auf den „Sankt Nimmerleinstag" verschoben.

Mai 2012, bis auf die Top 3 der Server herrscht gähnende Leere. Die Spieler wenden sich in Massen enttäuscht ab. Genau zu diesem Zeitpunkt kommt vom Entwickler die Nachricht man sei sehr zufrieden mit der Entwicklung, Tags drauf feuert man einen beträchtlichen Teil der Belegschaft. Die Verwirrung unter der noch vorhandenen Community nimmt zu, jeder erkennt die Widersprüche in den Aussagen und den Taten. Der Entwickler verspricht nun schnellstens die längst überfälligen Transfers zu ermöglichen, aber sie kommen nicht, zumindest nicht zeitnah. Patch 1.3 wird angekündigt, wie immer mit großem Brimborium um....nichts. Terminiert zunächst auf den Juni, wird innerhalb kurzer Zeit die Definition Frühsommer daraus.

oO, niedrig ist geprahlt, da müsste LEER stehen

Arrow  oO, niedrig ist geprahlt, da müsste LEER stehen

Ein Visite am Bett des Komapatienten SWTOR

Der Patient SWTOR liegt im Koma, die versammelte Ärzteschaft gibt sich gelassen, obgleich die Lebenszeichen mehr und mehr schwinden. Betrachten wir mal den Zustand mit angemessener Distanz. Was kann man noch im Spiel machen?

  • Die Flashpoints sind alle durch und es gibt keinen Grund sie regelmäßig zu bestreiten.
  • Die Operation ist nach wie vor eine Herausforderung, allerdings „nur" im HM. Das Problem ist, auf Grund des Spielermangels bekommen selbst „Großgilden" keine Raids mehr voll.
  • Mit den Tagesmarken aus den Dailies kann man nichts sinnvolles mehr erwerben, sie stapeln sich ins Unermessliche.
  • BG´s ohne die Ranked WZ´s sind auch sinnlos, alle ambitionierten PvP´ler haben schon lange das Top-Equipment zusammen, außerdem wartet man auf den meisten Servern ewig bis ein BG aufgeht.

Die Auswirkungen des obigen Zustandes konnte ich erst in den letzten Tagen live erleben. Nach tagelanger Abstinenz loggte ich mich mal wieder am späten Abend, zu einem Zeitpunkt, wo früher immer noch salopp gesagt die Hölle los war, ein. Ich konnte es kaum glauben, war ich doch auf der imperialen Flotte kurz nach Mitternacht allein! Und das auf einem der noch besser bevölkerten Server: Der Patient steht kurz vor dem endgültigen Hirntod.

Ein Indiz für den Abstieg ist aus meiner Sicht nicht das Desinteresse des geneigten Kunden, auffällig ist, dass noch während der ganzen Nacht sich die Fraktionen nunmehr im „Foren-PvP" die Zeit vertreiben, denn dort wird kontinuierlich 24/7 um die Wette gepostet.

High Noon, hier war mal eine dreistellige Zahl die Regel

Arrow  High Noon, hier war mal eine dreistellige Zahl die Regel

Die bittere Medizin, die Ratlosigkeit der Ärzteschaft

Nun ja, ich halte es für durchaus fragwürdig welche Konsequenzen die mit der Behandlung Beauftragten ziehen. Maßnahme Nummer eins war das Kassieren der angekündigten Charaktertransfers noch vor Patch 1.3, das wurde zwar nie direkt postuliert, jedoch ist auch mittlerweile keine Rede mehr davon und es wird als Feature von 1.3 angepriesen.

Ja, das „Pflaster" 1.3, was kann es bringen? Zunächst müssen wir wohl länger auf die Transfers warten als angekündigt. Wie bereits erwähnt wurde aus Anfang Juni (defintiv vor 1.3) Ende Juni, oder gar Juli als Teil von 1.3. Mit selbiger Medizin bekommt der Patient einen sogenannten Dungeonfinder, der jedoch immer nur auf den jeweiligen Server beschränkt ist. Dazu ein paar nutzlose Gimmicks zum Vermächtnissystem und dann war es das auch schon. Ich halte es für mehr als fragwürdig, ob diese Form der Behandlung den Patienten aus dem Koma holt.

Was die Zukunft bringen mag steht in den Sternen. Wie immer preisen sich die Entwickler selbst auf den einschlägigen Shows wie der E3. Tolle Videos, selbstverliebte Redner sind deren primäre Merkmale, aber was steckt denn wirklich dahinter?

Es wurde derart schwammig formuliert, dass der Eindruck enstand dass alle Features von 1.3 bereits im Game vorhanden seien, aber sind sie es? Nein, loggt euch ein und sucht nach dem Knopf für einen Servertransfer, also ich finde keinen, aber er soll schon da sein, so verkündet der Entwickler auf der E3. Naja, zumindest ist es eine fragwürdige Marketingpolitik, oder etwa nicht?

Man mag es echt nicht mehr lesen

Arrow  Man mag es echt nicht mehr lesen

Die Entwickler ignorieren den derzeitigen Zustand völlig und preisen mit großspurigen Worten den kommenden Patch 1.4, oder ist es 1.5..oder...oder... Man kann es nicht mehr hören. Aber man kann durchaus festhalten, käme das hier versprochene zeitnah, dann könnte der Patient wieder zum Leben erweckt werden. Alles was dort angekündigt wird macht eigentlich Sinn, die Frage ist nur lebt der Patient dann überhaupt noch?

Man darf nicht vergessen, nicht alle sind dem Komatösen wohl gesonnen. Erst kamen mit D3 und TERA zwei Mitstreiter um den wertvollen Kunden, die schon einmal die ersten Kanülen aus dem kränkelnden Arm zogen. In absehbarer Zeit kommt „The Secret world", das bildlich gesprochen vielleicht noch die künstliche Ernährung verwässert, aber spätestens mit Guild Wars 2 besteht die Gefahr dass die Beatmung abgestellt wird.

Ein Fazit

Bei aller Schwarzmalerei, man wird die lebenserhaltenden Maßnahmen wohl noch eine ganze Weile durchführen, aber aus einem hoffnungsvollen Superstar ist ein über die Dörfer tingelnder Schlagerfuzzi geworden. SWTOR ist wohl an seinem eigenen Anspruch gescheitert, wird aber, und da bin ich mir sicher, noch eine ganze Weile leben. Nicht als das was man zunächst erwartet hatte, sondern eher, wie so viele andere zuvor, als Randgruppenspiel. Man denke vor allem an Age of Conan, Warhammer, oder Rift. Alle fristen nach wie vor ihr Dasein, aber eher im Stillen. Die breite Masse wird sich neuem zuwenden.

Die Frage ist nur wann diese dann das Zimmer auf der Intensivstation mit SWTOR teilen werden. Grundsätzlich ist die Erwartungshaltung viel zu groß und das ganze wird seitens der Entwickler natürlich fleißig befeuert, will man doch sein Produkt an den Kunden bringen. Geduld und Bescheidenheit scheinen, sowohl die Entwickler, als auch die Kunden betreffend, Tugenden der Vergangenheit zu sein. In einer Gesellschaft in der immer alle alles sofort haben will und sich das Rad immer schneller dreht, besteht die Gefahr dass die Fliehkräfte Überhand nehmen und wir alle, Kunden wie Entwickler, immer schneller vom Karussell fliegen.

Und so verbleibe ich in der Hoffnung, zumindest ein funktionierendes Randgruppenspiel zum abendlichen Zeitvertreib nutzen zu können, treu am Krankenbett und halte dem Patienten hier und da tröstend die Hand.

 

Nun, zumindest ging 1.3 heute auf den PTR, um bei der Metapher zu bleiben, die erste Medizin geht in die klinischen Studien. Und wie man weiß...das kann dauern.

Cybi



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